Klaus Karlbauer & Philip Jeck – live bei der diesjährigen Viennale

PROGRAMM 1: KINOCHRONISTEN

Zur Steigerung der Attraktivität ihres Angebotes entwickelten Wanderkinobesitzer die Strategie, ihre Programme mit selbst gedrehten Aufnahmen lokaler Ereignisse zu bereichern. Sie stellen die Wurzeln des nonfiktionalen Kinos in Österreich dar. Während die filmische Chronik von professionellen Produzenten zur Wochenschau weiterentwickelt wird, bleibt die Darstellung des eigenen Kinos und seines Publikums – eingebettet etwa in ein «Stadtbild» – bis zum Ende der Stummfilmzeit ein vitales Genre, das heute einzigartige Einblicke in die Frühzeit des Mediums gewährt.
Einführung: Nikolaus Wostry, Karl Wratschko
Musik: Philip Jeck & Klaus Karlbauer

TERMINE

Programm 1: Kinochronisten

Metro

Fr, 25. Okt. 2013 – 21:00

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Fool’s Island Lecture an der Uni Wien

Freitag, den 18. Oktober, ist Klaus Karlbauer zu Gast in Christian Stieglers Vorlesung „Radio: Medium, Kommunikation, Öffentlichkeit“ am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Er behandelt das Thema „Soundscapes“ anhand von ausgewählten audiovisuellen Beispielen seiner Produktion „Fool’s Island Project“ und wird wohl auch das eine oder andere Musikstück live performen.

Upcoming Events: ECHORAUM + VIENNALE

1.) Ausstellung und Gedenkkonzert Luna Alcalay (21.10.1928 – 09.10.2012)
Ort: Echoraum Sechshauser Straße 66, 1150 Wien
Zeit: 9. Oktober 2013 um 20:00

Programm-Detail:
Der übergangene Mensch Szenisches Werk (1965 – 2006)
Präsentation der Musik: Christoph Cech
Präsentation des Filmprologs von und mit Rosivita & Klaus Karlbauer

Ausstellung graphischer Partiturblätter und einer Auswahl von Gemälden Luna Alcalays sowie einer Serie von Zeichnungen (1984) von Klaus Karlbauer

Link zum Gesamtprogramm

2.) Viennale 2013: Kinochronisten FR 25.10.2013 im Metrokino

LIVE-MUSIK: Philip Jeck & Klaus Karlbauer

Philip Jeck Klaus KarlbauerWanderkinos bildeten eine wichtige erste Etappe auf dem Weg des Films zum Massenmedium. Die Schausteller griffen die technische Neuerung der Lumières bald auf brachten das Medium zu früher Popularität. Zur Steigerung der Attraktivität ihres Angebotes entwickelten Wanderkinobesitzer die Strategie, ihre Programme mit selbst gedrehten Aufnahmen lokaler Ereignisse zu bereichern, das Kinopublikum vor Ort fand sich dann wenige Tage später auf der Leinwand. De facto sind dies die Wurzeln des nonfiktionalen Kinos in Österreichs. (ff)

VIENNALE 
Filmarchiv Austria